Tansania lässt die Faszination Afrika wahr werden: Savannen, Lavawüsten, Regenwald, wilde Tiere im Serengeti Park, der mächtige Kilimanjaro und traditionelle afrikanische Völker mit einer reichen Kultur.

    Was eine Tansania Reise unvergesslich macht

    Wenn man an Afrika denkt, denkt man an prächtige afrikanische Naturlandschaften, an unzählige wilde Tiere und an eine reiche Kultur. Das alles findet man in Tansania. Das Landschaftsbild ist geprägt von Savannen, Lavawüsten, gewaltigen Vulkanbergen und tropischen Regenwäldern.

    Das Land in Ostafrika ist berühmt und bekannt durch vielerlei Naturwunder. Zwei der vier höchsten Berge des gesamten Kontinentes stehen in Tansania, allen voran der 5.895 Meter hohe Kilimanjaro, auch bekannt als das “Dach Afrikas” und der höchste freistehende Berg der Welt! Viele Seen und Flüsse bilden in Tansania Teil der Landesgrenzen zu den Nachbarländern, so ist es das Land mit der größten Wasseroberfläche Afrikas. Der größte See des Kontinentes ist der Viktoriasee an der Grenze zu Kenia und Uganda, der tiefste See ist der Tanganjika See.

    In Tansania existiert eine unheimliche, fast unbegreifliche Artenvielfalt. In den Nationalparks und Wildreservate, ganz vorne mit dabei natürlich der Serengeti Nationalpark, kann man faszinierende Tierwanderungen beobachten, zum Beispiel von Hunderttausenden von Gnus, Zebras, Löwen und Antilopen.

    Neben der vielfältigen Landschaft und dem Artenreichtum punktet das Land auch mit einer reichen Kultur. Tansania ist quasi ein Vielvölkerstaat, der sich aus hunderten von verschiedenen Ethnien zusammensetzt. Dementsprechend werden auch über 100 Sprachen und Dialekte gesprochen. Über die Jahre haben sich regionale Kunst- und Kulturrichtungen entwickelt, wie zum Beispiel die Schnitzkunst der Makonde, die im Südosten Tansanias und im Norden Mosambiks leben. Die wohl berühmteste Völkergruppe sind die Massai.

    Tansanias Highlights

    Die unglaubliche Tierwelt Tansanias

    Highlight Nummer Eins ist der riesige Artenreichtum, der dank des aktiven Naturschutzes in Tansania möglich ist. Das Land verfügt über eine Vielzahl an Nationalparks, in denen wilde Tiere in ihrer freien Wildbahn zu beobachten sind.

    Der bekannteste von diesen ist mit Abstand der Serengeti Nationalpark, der jährlich von über 90.000 Touristen besucht wird. Fernab der menschlichen Zivilisation lebt hier die größte zusammenhängende Population an Wildtieren. Auf einer Fläche von über 14.000 Quadratkilometern gibt es mehr als drei Millionen unterschiedliche Tiere zu sehen, darunter natürlich die Big Five: Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Das größte Schauspiel des Serengeti Nationalparks ist die sich jährlich wiederholende große Tierwanderung. Die riesigen Herden an Gnus, Zebras und Antilopen machen sich auf den Weg in den Süden, um ein wenig später zurück in den hügeligen Norden zurückzukehren.
    Doch nicht nur die Tiere die in ihr leben, auch die Landschaft der Serengeti-Ebene selbst ist genauso eindrucksvoll. Die unendlich weite Fläche schimmert goldfarben und erstreckt sich zu den Abendstunden bis zum rotglühenden Horizont. Das echte Afrika.

    Ein weiteres Highlight ist das Selous-Game Reserve im Süden des Landes. Auf einer Fläche, die so groß ist wie Dänemark, beheimatet der Park die größte Anzahl an Elefanten weltweit. Neben diesen haben hier auch eine Vielzahl an Raubkatzen, Affen, Nashörnern, Flusspferden, Antilopen, Vögel und Reptilien ihr zu Hause. Nicht wunderlich, dass er seit 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Wandersafaris und Flussfahrten stehen im Selous-Game Reserve auf dem Programm.

    Wander- und Trekkingparadies Tansania

    Der höchste Berg Afrikas, das “Dach Afrikas”, 5.895 Meter Höhe - dies lässt das Herz eines Bergsteigers höher schlagen. Tansania bietet dank den vielen Bergen und Savannen viel Raum für Wanderungen und Trekkingrouten.

    Ungeschlagenes Hauptziel ist der Kilimanjaro. Dieser zieht Bergsteiger- und Trekkingfans aus aller Welt nach Tansania. Der Aufstieg sollte nur unter Führung angetreten werden und dauert ca. drei Tage.

    Auch die Ngorongoro Conservation Area ist ein beliebtes Ziel. In diesem Nationalparks befindet sich der aktive Vulkan Ol Doinyo Lengai. Das Zentrum des Geschehens ist der 610 Meter tiefe Ngorongoro Krater, der 10 % der Fläche des Gebietes einnimmt. Neben mehrtägigen Wanderungen durch die Kraterlandschaft lohnt sich hier auch eine Safari, um die artenreiche Tierwelt zu erleben. Am Kratergrund befindet sich der sodahaltige Magadi See, der die Heimat von unzähligen Flamingos ist.

    Stadtleben in Daressalaam

    Wer Abwechslung von Tieren, Savannen und co. benötigt, kann einen Abstecher nach Daressalaam machen. Sie ist mit drei Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Bis 1974 war sie auch die Hauptstadt Tansanias, bis Dodoma zur neuen Hauptstadt ernannt wurde. Der Regierungssitz verblieb aber in Daressalaam. Die Stadt ist zudem ein super Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Tansania und sollte angesteuert werden, wenn man nicht schon ohnehin am dortigen Flughafen gelandet ist.

    Wer sich an historischen Gebäuden erfreut und mehr über die Geschichte des Landes erfahren möchte, sollte auf jeden Fall das im arabischen Stil erbaute Nationalmuseum mit vielen archäologischen Funden, das Dorfmuseum mit traditioneller Architektur und die Azani Lutherian Church nicht verpassen. Regionale Schnitzkunst und anderes Kunsthandwerk kann man auf den vielen bunten Märkten der Stadt bewundern.

    Die Massai

    Tansania setzt sich aus unzähligen verschiedenen Ethnien zusammen. Die wohl bekannteste Volksgruppe Ostafrikas sind die Massai. Ursprünglich sind sie ein nomadisch lebendes Hirtenvolk gewesen und kamen 1550 aus Sudan und aus Ägypten. Es leben rund 140.000 Massai in Tansania, vor allem in der Gegend um Arusha, in der Ngorongoro Conservation Area und in der Serengeti. Massai Bomas, also Massai Hütten, gibt es viele entlang der Hauptrouten zur Serengeti. Diese sind jedoch touristisch organisiert. Wer das wahre Massai Volk hautnah erleben möchte, sollte sich in der Massai Steppe nordwestlich des Kilimanjaro umsehen.

    Abstecher nach Sansibar

    Mit seinen Bilderbuchstränden und Gewürzplantagen stellt der autonome Teilstaat einen echten Kontrast zum wilden Steppenleben Tansanias dar. Sansibar kennt man aus vielen Geschichten, Sagen und auch aus der zeitgenössischen Literatur. Wenn man während seiner Afrika Reise genug Zeit dabei hat, sollte man einen Sansibar Urlaub zur Entspannung anschließen. Ein Besuch des Staates lohnt sich nicht nur wegen der zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden Altstadt. Nur 20 Flugminuten von Daressalaam trennen Sansibar von Tansania. Alternativ kann man auch mit der Fähre rüberfahren.

    Was man sonst noch wissen sollte

    Währung & Geld In Tansania zahlt man mit dem Tanzania Shilling. 1 EUR entspricht rund 2.426 TSH. Auch der US-Dollar wird in vielen Einrichtungen als Zahlungsmittel angenommen. In großen Hotels werden gängige Kreditkarten akzeptiert. Zusätzlich kann mit der Kreditkarte Bargeld an den Automaten abgehoben werden. Travellerschecks werden selten angenommen, wenn dann nur von wenigen Banken oder von internationalen, großen Hotels.

    Sprache Die Amtssprachen sind Englisch als Verwaltungssprache und Kisuaheli als einheitliche Sprache unter den Bewohnern. Zusätzlich werden zahlreiche regionale Sprachen genutzt. Auf Sansibar wird unter anderem Arabisch gesprochen.

    Einreisebestimmungen Für die Einreise nach Tansania wird ein Visum benötigt. Dieses kann bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania beantragt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bei Einreise an den internationalen Flughäfen, am Seehafen Sansibar sowie an großen Grenzübergängen ein Visum zu erwerben. Dieses muss vor Ort mit US-Dollar oder Euro bezahlt werden. Es ist jedoch ratsamer, sicherheitshalber den Betrag in US-Dollar bereit zu halten.

    Flug Aus vielen deutschen Städten erreicht man Tansania per Flug mit Zwischenstopp. So fliegt man zum Beispiel ab Berlin mit Turkish Airways über Istanbul nach Daressalaam innerhalb von rund 15 Stunden. Mit Etihad Airways fliegt man über Abu Dhabi.

    Wetter & Reisezeit für eine Tansania Reise

    In Tansania herrscht tropisches Klima. Durch die Höhenunterschiede im Land kommt es aber zu regionalen Klimaunterschieden. Die Jahresdurchschnittstemperatur bewegt sich bei 26 Grad in der Küstenregion und nimmt mit zunehmender Höhe ab. Mit der Luftfeuchtigkeit verhält es sich ähnlich. Im Nordosten und Norden Tansanias existieren zwei Regenzeiten im Jahr: die große findet dabei von März bis Mai statt und die kleine im Oktober und November. Im Süden und Südwesten herrscht nur eine Regenzeit von November bis April. Ganzjährigen Regenfall gibt es in der Küstenregion, am trockensten ist es dort von Juni bis September.

    Man merkt also, dass je nach Region und Vorhaben die beste Reisezeit variiert. Prinzipiell ist es von Juni bis September am angenehmsten, da die Temperaturen nicht zu hoch sind und es relativ trocken bleibt.Zum Wandern und Trekken auf den Kilimanjaro eignen sich am besten die Trockenzeiten. Für die Besteigung des Gipfels des Kilimanjaro wird meist der Januar empfohlen, da es auf dem Berg vergleichsweise warm ist und die Sicht ungetrübt. Dies ist aber auch die Hauptsaison, das heißt, dass viele Reisende auf dem Berg unterwegs sein werden.

    Die beste Reisezeit für einen Besuch der Serengeti ist schwer zu bestimmen. In verschiedenen Quellen findet man verschiedene Angaben. Da die Tiere quasi das ganze Land in ihrem Rhythmus bewandern, sollte man sich vorher bei einem Veranstalter informieren und für sich die beste Zeit herraussuchen.

    Meiden sollte man auf jeden Fall die Regenzeiten von März bis Mai, da die Straßen kaum befahrbar werden, die Nationalparks schwer zugänglich und viele Lodges schließen.

    Wie teuer kann eine Tansania Reise werden?

    Auch wenn der Flugpreis aus Deutschland nach Tansania mit rund 400 € vergleichsweise günstig ist, ist Tansania vor Ort keine billige Destination. Erfahrene Safari-Experten sagen, dass eine 7-Tage Safari in Mitteklasse-Unterkünften ab 2.000 € beginnen. Des Weiteren sollte man vorher unbedingt seine Reiseroute und sein Vorhaben planen und dementsprechend entscheiden, welchen Zielflughafen man ansteuert. Ein Flug nach Daressalaam ist nur empfehlenswert, wenn man die Stadt erkunden oder dort Unternehmungen durchführen oder weiter nach Sansibar reisen will, da man sonst extra Flugkosten nach Serengeti miteinberechnen muss. Wer sich wirklich für Safaris und die nördlichen Parks interessiert, sollte eher den Kilimanjaro Airport im Auge behalten, um unnötige Strapazen und vor allem Kosten zu sparen.

    • made with ♥