Unser Trip durch den Westen der USA

Unser Trip durch den Westen der USA

Mein Verlobter und ich konnten uns letztes Jahr endlich unseren Traum erfüllen und die Westküste der USA bereisen. Unsere Entscheidung fiel auf eine Rundreise mit dem Flugzeug, da wir so viel Zeit wie nur möglich in den jeweiligen Städten (5-6 Tage) verbringen wollten, was mit einem Auto eventuell nicht möglich gewesen wäre. Und da es für uns auch immer noch Urlaub sein sollte und wir nicht von einem Hotspot zum anderen hetzen wollten, war es für uns die optimalere Variante.

Reisebericht

Da will ich auch hin!

San Francisco

Unser erster Stop war dann also San Francisco. Die Stadt am Pazifischen Ozean wird auch oft als die schönste Stadt der Welt bezeichnet. Über diese Aussage lässt sich bekanntlich streiten. Wir persönlich fanden die Stadt wirklich magisch durch dieses außergewöhnliche Flair.

Die Highlights

Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört die ehemalige Gefängnisinsel „Alcatraz“, auf der einst Al Capone einsaß, welches für uns persönlich eines der faszinierendsten Erlebnisse während dieses Trips war. Natürlich gehört auch das berühmte Hafenviertel Fisherman’s Wharf mit den vielen Fischrestaurants und dem Pier 39 zu den Attraktionen, an dem man wunderbar die Seelöwen beobachten kann. Die allbekannten Cable Cars, die täglich die Passagiere durch die steilen Straßen San Franciscos ziehen, machen die Stadt einfach zu etwas ganz Besonderem.

Ein absolutes Must-See: Die „Painted Ladies“ vor der modernen Skyline am Alamo Square und natürlich Last but not Least die Golden Gate Bridge, das Wahrzeichen San Franciscos und die wohl bekannteste Hängebrücke der Welt. Sie ist 2,7 Kilometer lang und schwebt circa 70 Meter über der Wasseroberfläche. In einem 45 minütigen Fußmarsch hatten wir diese gigantische Brücke überquert.

Los Angeles

Die sogenannte Stadt der Reichen und Schönen war unser zweiter Stop. In meiner Vorstellung hatte Los Angeles immer so etwas Geheimnisvolles, etwas Einzigartiges, an sich, dass was man unbedingt erleben möchte. Mit großen Erwartungen haben wir am ersten Tag erstmal oberflächlich die gesamte City erkundet und das funktioniert wirklich am besten mit einem Auto, da hier doch alles recht weitläufig gelegen ist.
Wir haben gleich schnell erkannt, dass Armut und Reichtum eng beieinander liegen. Downtown ist ein riesiges Ghetto voller Obdachlose, die in Zelten hausen, aber auch wiederum von Möchtegern-Stars besät, die versuchen um jeden Preis aufzufallen und entdeckt zu werden, um Ruhm und Reichtum zu erlangen.

Hollywood Boulevard

Der weltberühmte Hollywood-Boulevard ist umgeben von Souvenir-Shops, Sex-Shops und dem bekannten Walk of Fame. Dort hatten wir auf Anhieb das Glück, bei einer Kinofilm-Premiere live dabei zu sein und die Stars in ihren Traumroben zu erblicken.

Universal Studios

Natürlich mussten wir als Film- und Fernsehjunkies auch die Universal Studios besuchen. In diesem riesigen Vergnügungspark bekommt man neben Stuntshows und Achterbahnen auch echte Filmkulissen, wie zum Beispiel von Bruce Allmächtig, The Desperate Housewives, Der Weiße Hai, Der Krieg der Welten und viele andere bekannte Kulissen zu sehen. Daher hatte uns die Studiotour mit der 4D-Fahrt durch den King Kong Film, dem neuen Teil von Fast and the Furious und einem 4D animierten Kampf mit den Transformers am besten gefallen.

Die Promi-Villen

Eine Fahrt durch Beverly Hills, dem Rodeo Drive und dem Sunset Strip müssen definitiv auch auf der To-Do-Liste stehen. Nun wissen wir auch, wo Michael Jackson einst gewohnt hat und sein Nachbar kein Geringerer als Elvis Presley war. Außerdem konnten wir die Anwesen von Richard Gere, Denzel Washington, Gwen Stefanie, Justin Bieber und Vielen mehr sehen. Jeder der Rang und Namen hat scheint hier einen Zweit- oder Drittwohnsitz zu haben.

Natürlich sollte man ebenfalls einen Abstecher zum berühmten Hollywood-Sign in den Hollywood Hills machen. Hier ist es sinnvoll mit dem eigenen Auto hinzufahren.

Und Last but not Least darf natürlich ein Besuch am berühmten Venice Beach und Santa Monica Beach nicht fehlen. Hier sollte man sich ruhig länger Zeit nehmen und das Flair genießen. Die kreativen Straßenkünstler, die bunten Graffitis, die Hippies mit ihren Rastas und natürlich die Muskelprotze, die ihren Körper am Muscle Beach in Schau stellen sind nur einige Highlights davon.

Den letzten Tag wollten wir am Long Beach entspannt ausklingen lassen. Dort konnten wir beim Long Beach Waterfront Hochzeitspaare beobachten und auch einen kleinen Bummel durch das Shoreline Village unternehmen. Natürlich hat man auch einen grandiosen Blick auf die RMS Queen Mary.

Las Vegas

Willkommen in der Stadt, die niemals schläft. Wir konnten es kaum erwarten einzuchecken, auszupacken und den 6 Kilometer langen Las Vegas Boulevard „The Strip“ rauf und runter zu laufen. Bei ungefähr 30 Grad konnten wir uns einen ersten Eindruck verschaffen und wir mussten schnell feststellen, dass wir komplett verzaubert waren. An den sich aneinanderreihenden Casinos, Souvenirläden und Hotelkomplexen kann man sehr leicht und schnell sein Geld verprassen. Auch in den Malls kann man auch ohne Glücksspiel sein Erspartes schnell loswerden.

Die kostenlosen Attraktionen

Allerdings gibt es auch kostenlose Attraktionen, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Unsere Nummer eins waren ganz klar die Bellagio Fountains. Man konnte sich gar nicht satt sehen an dem Tanz der Wasserfontänen vor dem berühmten Hotel. Ein weiteres kostenloses Highlight ist natürlich der Vulkanausbruch vor dem Mirrage. Untermalt von mitreißenden Klängen kann man den Vulkan begleitet mit sehr viel Rauch und Feuer, ausbrechen sehen.

Natürlich darf auch ein Besuch zum weltberühmten „Welcome to Fabulous Las Vegas“ Schild nicht fehlen. Dieses steht übrigens am Ende des Strip, hinter dem Mandalay Bay Hotel.

Las Vegas ist auch für seine spontanen und kitschigen Hochzeiten bekannt. Man sagt ja, dass es Glück bringen soll, eine Braut zu sehen. Demzufolge müsste eigentlich jeder Las-Vegas-Besucher den Jackpot knacken.

Wer in Las Vegas keinen Spaß hat, macht etwas falsch

Es gibt in Sin City also nichts, was man nicht tun kann. Ob es nun für Vergnügungssüchtige, Abenteuerlustige, Wassersportfans, Konzert- und Showfanatiker, Tierliebhaber oder auch Adrenalinjunkies ist, jeder wird auf seine Kosten kommen und wenn nicht, hat man definitiv etwas falsch gemacht.
Viva Las Vegas!

Grand Canyon National Park

Unser letztes Highlight dieser Rundreise war der Grand Canyon. Da wir unbedingt auch auf den berühmten Skywalk wollten, fuhren wir also von Las Vegas zum Erlebnispark Grand Canyon West. Als wir aus unserem Bus stiegen und wir am Rande des Canyons standen, blieb uns komplett die Spucke weg. Wir waren absolut fasziniert von der Tiefe, diesen Gesteinsschichten, den Schluchten und einfach inmitten eines riesigen Naturwunders zu stehen. Unbeschreiblich!

Eagle Rock

Sehr beeindruckend, war auch der sogenannte Eagle Rock, der die Form eines Adlers mit gespreizten Flügeln aufzeigt – für die Hualapai (sie sind ein Stamm im Südwesten der USA und leben schon seit Jahrhunderten im Bereich des Grand Canyons) ein heiliger Ort.

Der Skywalk

Das Wetter hätte an diesem Tag nicht besser sein können für diesen Ausflug und so ging es auch nun endlich auf den Skywalk. Dieser bietet die Möglichkeit, auf einem 22 Meter über den Abgrund ragenden, hufeisenförmigen Balkon durch den Glasboden den Grand Canyon zu bestaunen. Der Skywalk befindet sich im Hualapai-Indianerreservat. Das Glas der Brüstung stammt sogar von einer Berliner Firma. Allerdings dürfen Kameras und Handys nicht mitgeführt werden, da das Fotografieren auf dem Skywalk verboten ist. Wenn man diesen unglaublichen und zugleich auch magischen Moment allerdings festhalten möchte, stehen einem dafür kostenpflichtige Fotografen vom Hualapai-Stamm auf dem Skywalk zur Verfügung.

Die Hualapai Ranch

Danach ging es für uns noch zur Hualapai Ranch zum Lunch. Die Hualapai Ranch ist eine im Westernstil neugebaute Anlage, in der man neben einer Bank, einem Gefängnis und einer Tanzhalle auch ein für den Wilden Westen typisches Bestattungsunternehmen erwarten kann. Hier werden regelmäßig Shows und Darbietungen im Flair der Westernstadt vorgeführt. Bei einer Schießerei waren wir Live dabei und konnten uns kurzzeitig in die damalige Zeit hineinversetzen.

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