Indonesien - Land der Inseln: Bali - Insel der Götter

Aus dem Flieger sahen wir schon die tollen Insellandschaften und wir konnten es kaum erwarten zu landen. 14 Stunden Flug und einmal Umsteigen später kamen wir in Denpasar/ Bali an. Endlich hatten wir es geschafft. Raus aus der Kälte und rein ins Warme.

Tagebuch

Da will ich auch hin!

Ein wenig Bedenken hatten wir schon, da der Vulkan auf Bali im Moment etwas Probleme macht. Doch es gab keine Flugverspätungen oder Ausfälle.


Nach einer Stunde waren wir durch die Kontrollen und hatten unser Gepäck. Am Ausgang wartete schon unser Fahrer mit einem Schild in der Hand auf dem unsere Namen zu lesen waren. Es war gar nicht so leicht ihn zu finden, da dort etwa einhundert weitere mit diversen Namen standen. Doch es hat geklappt.


Unsere erste Unterkunft in der wir eine Nacht verbracht haben war in Ubud, circa 40 Kilometer vom Flughafen entfernt. In Deutschland absolut kein Problem, doch in Bali hat man die Rechnung nicht mit dem Verkehr gemacht. Ganze zwei Stunden fuhren wir durch Gehupe, Gedrängel und Smog. Ich dachte ich kenne den SOA-Verkehr schon durch Vietnam, doch der Verkehr in Bali ist nochmal eine ganze Nummer massiver. Dazu kommt noch, dass dort Linksverkehr herrscht.


Wir hatten Jetlag durch die Zeitumstellung und waren froh, als wir endlich in unserem Hotel namens Batu Empug Ubud, einem kleinen schnuckeligen Hotel im Herzen von Ubud ankamen. Erst tranken wir einen netten Willkommens-Cocktail und gingen danach auf unser Zimmer. An diesem Tag gingen wir abends noch etwas die Gegend erkunden und dann ging es früh ins Bett. Es war ein langer Tag für uns.


Am nächsten Morgen schliefen wir erst mal richtig aus und gingen danach zum leckeren Frühstücksbuffet.


Nach dem herzhaften Frühstück legten wir uns noch ein paar Stunden an den Pool, bevor es schon wieder weiter zum nächsten Hotel ging, das nur circa einen Kilometer vom ersten Hotel entfernt lag.


Im anderen Hotel namens Komaneka Monkey Forest angekommen war unser Zimmer noch nicht fertig. Was aber nicht schlimm war, da wir direkt los wollten zu den Reisterrassen und zu dem bekannten Affenwald.

Laufen war etwas zu weit und wir beschlossen, unser Glück mit einem Roller zu versuchen. Gar nicht so einfach, wenn man noch nie bei Linksverkehr gefahren ist.


Als erstes fuhren wir 15 Minuten zu den wunderschönen Reisterrassen im Norden von Ubud. Ein Muss bei jedem Bali-Besuch. Eigentlich dachte ich es wären mehr Touristen dort, doch es hielt sich absolut in Grenzen. Nach ein paar Fotos, einmal Schaukeln und einer Tasse Tee fuhren wir weiter Richtung Sacred Monkey Forest.

Wobei man hier aufpassen sollte wenn man die Affen besucht, dass man nichts in seinen Hosentaschen hat. Die kleinen Affen finden alles und holen es raus. Auch am Rucksack muss man aufpassen, da diese sogar Reisverschlüsse aufbekommen. Sie sind ganz schön flink. Vor Ort kann man Bananen für ein paar Cent kaufen, wenn man möchte. Damit kann man die Affen auf seine Schulter locken und tolle Bilder machen. Hat gut geklappt, bis der Affe mich angepinkelt hat. Die Frau dort sagte noch, dass es ein gutes Zeichen wäre und Glück bringen würde. Naja, wie man es sieht ob es gut ist mit einem vollgepinkelten T-Shirt rum zu laufen oder nicht ist Ansichtssache. Unser Weg nach dem Affenwald ging ins Hotel, wo wir auch direkt in unser tolles Zimmer durften mit Blick auf ein kleines Reisfeld. Das Komaneka Monkey Forest Hotel ist absolut mit Liebe eingerichtet und man fühlt sich sofort wohl.

Nach einer Dusche legten wir uns noch etwas an den Pool, bis der Tag sich dem Ende neigte.


Am nächsten Morgen ging es weg von Ubud und Richtung Küste. Genau genommen zum Keramas Beach in das Hotel Komaneka Keramas Beach. Das tollste Hotel, in dem ich jemals war. Am Empfang wurden wir schon herzlich begrüßt und bekamen einen tollen Willkommens-Cocktail, bis wir auf unser Zimmer geführt wurden. Zimmer kann man es auch nicht wirklich nennen. Es war ein 60 Quadratmeter großer Raum mit allem was man sich so vorstellen kann. Vor diesem Raum war ein riesiger Außenbereich mit unserem eigenen 30 Quadratmeter großen Infinity Pool. Hier hat man absolute Privatsphäre, da diese Villen etwas höher gelegen sind als die restliche Anlage und somit keiner reingucken kann. Wenn man um diese Villa ging, hatte man im hinteren Bereich eine riesige Außendusche und einen Hintereingang ins riesige Bad. Ein absoluter Traum dieser Ort. Wenn man doch nicht unbedingt an seinem Privatpool liegen will kann man auf die riesige Hotelanlage gehen und den großen Pool besuchen der für alle Hotelgäste zugänglich ist. Vom Pool aus führt eine kleine Treppe runter an den schwarzen Strand. Der Sand dort ist durch den Vulkan so schwarz gefärbt. Es ist mal ein guter Kontrast zu weiß/gelben Stränden die man sonst überall hat.

Abends ging es für uns in das hoteleigene Restaurant Timur Kitchen, das auch von Menschen die nicht im Hotel sind genutzt werden darf. Ein tolles Restaurant mit absolut leckerem Essen. Beim Essen kann man dem Meeresrauschen zuhören und dem Sonnenuntergang entgegensehen.

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