Mit dem Kleinkind fliegen: Darauf solltest Du achten

Mit dem Kleinkind fliegen: Darauf solltest Du achten

Die erste Flugreise mit dem Kleinkind kann schnell in Stress ausarten. Vermeiden lässt sich das Ganze jedoch schnell mit der richtigen Vorbereitung. Was zu tun ist und was es zu beachten gibt, erfährst Du hier:

Ratgeber

Die richtige Vorbereitung

Die erste Flugreise mit dem Kleinkind steht an? Da hilft meist nur eine frühzeitige und intensive Vorbereitung, damit der Familienurlaub stressfrei wird. Eltern können dem Nachwuchs erklären, was es zu erwarten gibt und dadurch bereits die Vorfreude auf den spannenden Flug zu wecken. Wenn das Kind erfährt, dass es in einem Flugzeug über den Wolken unterwegs sein wird, freut es sich begeistert auf die Reise. Natürlich sollte das Fliegen als tolles Erlebnis dargestellt werden. Negative Sätze solltest Du daher generell vermeiden, damit Dein Kind keine Angst bekommt.

In vielen Flugzeugen und vor allem bei Langstreckenflügen wird eine kindgerechte Unterhaltung angeboten. Du solltest Dir dennoch vorab die wichtigsten Informationen bei der Fluggesellschaft einholen, um Dich dementsprechend gut darauf vorzubereiten zu können. Die Lufthansa bietet hier umfassende Informationen. Außerdem sollte man vor der Abreise einen kurzen Besuch beim Arzt abstatten. Vor allem Kinder mit Allergien oder anderen Beschwerden werden am besten noch einmal durchgecheckt, damit es im Flugzeug nicht zu Problemen kommt. Wenn das Kind besondere Essenswünsche hat, empfiehlt sich eine Rückfrage bei der Airline, welche Getränke und Mahlzeiten an Bord serviert werden.

Das muss mit in den Flieger

Mit ins Handgepäck müssen Babynahrung und Milch. Außerdem Pflegeprodukte wie Windeln und Ohrentropfen sowie etwaige Medikamente; manche Airlines bieten einige dieser Dinge zwar an, garantiert ist es dennoch nicht - daher solltest Du lieber auf Nummer sicher gehen. Auch für die Unterhaltung will gesorgt sein. Bei einem Kurzstreckenflug reichen ein bis zwei altersgerechte Bücher. Lest daraus vor, wenn das Kind aufgeregt ist oder Angst hat. Vor allem Wimmelbücher eignen sich. Längere Strecken werden mit einem Tablet oder Smartphone verschönert. Oft ist das aber gar nicht notwendig, denn bei all der Aufregung wird das Kind schnell müde und verschläft vermutlich einen großen Teil des Fluges - oder schaut eben fasziniert aus dem Fenster.

Was ist während des Fluges zu tun?

Alles ist gepackt, der Check-In ist erledigt und man sitzt im Flieger. Nun gilt es, das Kind zu beschäftigen. Erwähnte Bücher sind eine gute Möglichkeit, den Flug angenehm zu gestalten. Doch auch Reden hilft, denn oft hat der Nachwuchs viele Fragen, die Du anhand der Infobroschüren oder nach eigenem Wissen beantworten kannst. Umso besser, wenn eine Stewardess Zeit hat, die Neugier des Kindes zu stillen. Wenn das Kind über Ohrenschmerzen klagt oder sich aus anderen Gründen unwohl fühlt, biete am besten etwas zu trinken an. Das beruhigt und beugt dem schmerzhaften Druck in den Ohren vor. Sollte das Kind trotzdem nörgeln, gilt: gelassen bleiben. Oft hilft es, dem Kind eine Belohnung in Aussicht zu stellen, wenn es sich brav verhält. Allerdings spricht auch nichts dagegen, sich kurz im Flieger umzusehen oder einmal sein Unwohlsein zu äußern. Schließlich ist ein Flug für die Kleinsten eine große Sache, die erst einmal verarbeitet sein will.

Kurzer Reminder:

  • Kinder, die jünger als zwei Jahre sind, haben keinen Anspruch auf einen Sitzplatz – sie sitzen auf dem Schoß eines Erwachsenen.
  • Babynahrung wie Milchpulver, Milch und Wasser darf im Handgepäck bleiben, wird jedoch auch an Bord angeboten.
  • Das Freigepäck für Kinder unter zwei Jahre variiert und sollte bei der jeweiligen Airline erfragt werden.
  • Meist sind Reisebett und Kinderwagen im Preis inkludiert.

Beim Wickeln solltest Du Dir am besten Hilfe von einer Stewardess holen. Der Platz an Bord ist begrenzt und oft findet man auf der Toilette nicht gleich das Notwendigste. Etwas größere Kinder können im Stehen gewickelt werden. Alternativ darf bei vielen Airlines auch die Toilette der Business Class genutzt werden.
Zuletzt sei noch gesagt: Versteife Dich nicht darauf, was Mitpassagiere denken könnten. Das Wohl des Kindes steht im Vordergrund!

Weitere Infos

Die Bloggerin von mami-bloggt.de, Gabriela Urban, hat einen passenden Ratgeber erstellt, der neben diesen Tipps auch weitere interessante Themen rund um das Reisen mit Säuglingen und Kindern aufgreift. Hier findet man den kostenlosen Ratgeber.

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