Einmal Südtirol mit allem!

Einmal Südtirol mit allem!

Die beeindruckende Bergwelt der Dolomiten, die italienische Kulinarik, bestens präparierte Pisten und Wandermöglichkeiten soweit das Auge reicht, gepaart mit 300 Sonnentagen im Jahr schreien förmlich nach Urlaub in Südtirol. Sommer wie Winter, Frühling wie Herbst: langweilig wird’s in der nördlichsten Provinz Italiens nicht.

Reisebericht

Davon konnte ich mich bei meinen letzten Reisen rund um Bozen selbst überzeugen. Mit einem Urlaubsgutschein von we-are.travel reiste ich übrigens clever und günstig und konnte so in einem 5-Sterne-Luxushotel zum super Preis nächtigen.

Keine vier Autostunden von zuhause entfernt (Ausgangspunkt Salzburg in Österreich) hab ich das Paradies für Aktiv- und Genussurlauber quasi vor der Haustüre. Klar bietet ein Österreich Urlaub viel Abwechslung mit seinen Berge und Seen, seinem Kaiserschmarrn und Wiener Schnitzel. Und doch ist da ein kleiner feiner Unterschied. Ja, ich spreche vom Dolce Vita Feeling. Aperol Spritz auf Piazzas in kleinen italienischen Städtchen trinken, ein Gelati hier, ein Vino da, südliches Flair und Naturgenuss sind nur einige wenige Assoziationen, die ich damit verbinde und Südtirol so interessant machen.

Das geht bei mir übrigens schon ab der Grenze los. Bei einer der ersten Raststätten nach dem Brennertunnel wird nämlich gleich mal Halt gemacht, egal ob müde oder nicht, egal ob mit vollem oder leerem Tank. Es geht ausschließlich um den Kaffee, genauer gesagt den italienischen Kaffee. Espresso und Cappuccino schmecken nämlich ab der Grenze sofort anders, besser, eben einfach italienisch. Kulinarisch haben die Italiener schon einiges zu bieten, das muss man ihnen lassen. Mir läuft das Wasser im Mund zusammen, denke ich an Parmesan, Gelati, Pasta, Schüttelbrot, Prosecco und Vino. Apropos...

Zwischen Wein und Wasser

Mit 300 Sonnentagen im Jahr und einem milden, alpin-kontinentalen Klima, ist die Landschaft in Südtirol die Heimat bedeutender Weine. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen zwischen 200 und 1.000 Höhenmetern gibt es Weingärten in Talsohlen genauso wie in Gipfelnähe. Eingebettet in weitläufige Weinberge auf einer Gesamtlänge von 150 Kilometer liegt die Südtiroler Weinstraße. In 16 Orten zwischen Salurn und Nals finden sich 70 Kellereien, die entdeckt werden wollen. Ich schaffe zumindest einen Ort und eine Kellerei.

Es zieht mich nach Kaltern zum Weingut von Elena Walch. Eine Stunde südlich von Bozen liegt, genau in der Mitte der Südtiroler Weinstraße, der Ort Kaltern. An den Ufern des Kalterer Sees räkeln sich hier im Frühling die Weinreben neben den Gesichtern der sonnenhungrigen Einheimischen und Urlauber der Sonne gleichermaßen entgegen. Der größte und wärmste Badesee der Alpen liegt umrahmt von Weinhügeln und herrschaftlichen Ansitzen postkarten-idyllisch vor mir. Von Castel Ringberg, einem Weingut von Winzerin Elena Walch, hat man wohl einen der schönsten Ausblicke. Das im Familienbesitz stehende Weingut zählt mit seinen internationalen Erfolgen zu der Elite der italienischen Weinproduktion. Nach der Verkostung der für die Region typischen Weine wie Gewürztraminer, Pinot Grigio und Lagrein, sowie Kauf ebendieser, zieht es mich in die Weinberge. Die kleinen Wegenetze wollen bei einer Weinbergwanderung entdeckt werden. Den glitzernden Kalterer See dabei immer vor Augen. Vielleicht muss ich doch im Sommer nochmal wieder kommen.

Sonnenskilauf deluxe

Nirgendwo sonst hat das Wort Sonnenskilauf eine ehrlichere Bedeutung als in Südtirol. Kein Wunder, bei diesen wunderbaren 300 Sonnentagen im Jahr. Ich durfte den Kronplatz bzw. die Dolomiti Superski Region zwei Tage lang skitechnisch unsicher machen. Der Kronplatz ist ein sanft abfallender Berg im Pustertal, zwischen Bruneck, St. Vigil und Olang und mit einer Höhe von über 2.000 Metern auch im Frühling noch schneesicher. 119 bestens präparierte Pistenkilometer gepaart mit 32 Aufstiegsanlagen stellen mich vor die Qual der Wahl. Für die ganz Verwegenen unter der Sonne gibt es die „Black Five“. Wie der Name schon verrät, handelt es sich dabei um fünf schwarze Pisten, die schon ein wenig mehr Geschick abverlangen.

Unter dem Motto „Wer viel sportelt hat sich auch eine Stärkung verdient“ kehre ich, wie es ich für den Skilauf im März so gehört, mittags ein und steh ob des Sonnenscheins und der damit einhergehenden Verschlechterung der Pistenverhältnisse, auch nicht mehr auf. Ausgesucht hab ich mir ganz oben die Corones Hütte, weil hier nicht nur der Ausblick begeistert, sondern auch die Speisekarte und die Musik (keine nervige Après Ski-Hit Playlist, bei der man mindestens 2 Promille Alkohol intus haben muss). Dort findet man neben regionalen Schmankerln auch mediterranes und asiatisches. Ich hab mich für Kaspressknödel samt – wie könnte es anders sein – Aperol Spritz entschieden. Das Tiramisu fand zwar keinen Platz mehr, aber der warme Eierlikör mit einer Sahnehaube war als Dessertersatz gerade Recht. Bei den milden Temperaturen und den doch schon grünen Flächen abseits der Pisten, kann man sich recht gut vorstellen, wie hier Biker und Wanderer in der Sommersaison auf ihre Kosten kommen. Das Wanderherz macht bereits ein paar Hüpfer und der Gedanke, dass ich im Sommer wiederkommen muss, nistet sich gleich ein bisschen tiefer ein.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Grüner Daumen oder nicht, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, in der Nähe von Meran, muss man einmal besucht haben. Die 12 Hektar große Gartenanlage, eine Mischung aus Natur, Kultur und Kunst, ist mittlerweile Südtirols beliebtestes Ausflugsziel. In Form von Terrassen mit einem Höhenunterschied von 100 Metern sind die Gärten in vier Themenbereiche aufgeteilt und umschließen das auf einem Hügel thronende Schloss Trauttmansdorff. Einst diente es Kaiserin Elisabeth als Feriendomizil, nun lassen sich große wie kleine Urlaubsgäste von der botanische Erlebniswelt verzaubern. Selbst ich konnte mich nach drei Stunden nur schwer losreißen, hab ich nämlich bei Weitem nicht alles gesehen. Mein Tipp: genug Zeit einplanen. 3-5 Stunden sind quasi ein Muss.

Brixen: die kleine Schwester Bozens

Die Stadt Brixen, 30 Kilometer von Bozen entfernt, mit den kleinen Gassen und der lebendigen Innenstadt sehe ich als die kleine, aber nicht minder feine Schwester von Bozen. Ein Besuch der ältesten Stadt Tirols lohnt sich immer. Sei es wegen der kulinarischen Leckereien, die sich an Marktständen oder in kleinen Gourmetläden kaufen lassen oder eben dem eingangs erwähnten Dolce Vita Feeling, das hier an jeder Ecke lauert. Die über 1.000 Jahre alte Stadt, war einst Reisestation der Kaiser und prunkvoller Bischofsstadt. Die damalige Atmosphäre hat sie sich mit dem wunderschönen Domplatz, den sakralen Bauten und der denkmalgeschützten mittelalterlichen Altstadt bewahrt. Mit bunten Boutiquen, quirligen Cafès und interessanten Museen schafft das kleine Städtchen den Bogen zwischen Tradition und Moderne auf stimmige Art und Weise. Aperol Spritz und Gelati müssen hier übrigens sein.

Infos

Hoteltipp: Arosea Life Balance Resort

Ausgangspunkt für meine Unternehmungen in Südtirol war das 5 Sterne Arosea Life Balance Hotel bei Meran. Das luxuriöse Boutiquehotel sorgt wie der Name schon sagt, für Balance und Ausgeglichenheit in naturverbundenem Ambiente. Mit den Urlaubsgutscheinen von we-are.travel reist man zu Top Preisen!

Weingut Elena Walch

Kellerführungen und Weinbergwanderungen im Weingut von Elena Walch finden regelmäßig zwischen Mai und Oktober statt. Mehr Details gibt es hier.

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorf

Die Gartenanlagen rund um Schloss Trauttmansdorf sind von Anfang April bis Mitte November geöffnet. Erwachsene zahlen 14,- Euro, Kinder 11,- Euro. Weitere Infos, insbesondere zu Thementagen und Events findet ihr hier.

Brixen

Bei einem Spaziergang durch die Altstadt von Brixen vorbei am Weißen Turm und dem Dom zu Brixen unbedingt den Kreuzgang von Brixen am Domplatz unterwandern. Mehr Erlebnistipps in und rund um Brixen könnt ihr hier lesen.

Skilauf am Kronplatz

Die Kosten für den Tagesskipass (Dolomiti Superski) für einen Erwachsenen in der Nachsaison belaufen sich auf 55,- Euro.

Skiverleih: Egal welche Wintersportart ihr auch betreibt, im Skiverleih Miara in St. Vigil, direkt an der Gondel, findet ihr jegliches Equipment in top Qualität mit super Beratung. Hier findet ihr weitere Infos.

Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von we-are.travel statt.

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