Einmal in die Karibik fliegen und einen Traumurlaub im Paradies verbringen – unbezahlbar? Nein!

Einmal in die Karibik fliegen und einen Traumurlaub im Paradies verbringen – unbezahlbar? Nein!

Als erstes musste ein Reiseziel her… Dom Rep? Kuba? Ich konnte mich nicht entscheiden… dann erzählte mir ein Freund von Bonaire – was und wo ist das?? Nachdem ich diese Insel gegooglet hatte und mich vor allem nicht an den Strandbildern satt sehen konnte, ging ich auf die Suche nach einem Flug.

Reisebericht

KLM fliegt tatsächlich täglich von Amsterdam nach Bonaire! Schnell hatte ich über die KLM „Dream Deals“ Hin- und Rückflug Hannover -> Bonaire für 500,- Euro gefunden – so konnte es weitergehen! Über booking.com noch eine eigene Unterkunft mit eigener Küche und eigenem Jacuzzi im Garten (zu zweit etwa € 66,-/Nacht) und schon ging es los.

Was ist Bonaire?

Bonaire ist eine ehemalige Niederländische Antille, heute eine besondere Gemeinde der Niederlande und somit ist man teilweise noch in der EU. Amtssprachen sind Niederländisch und Papiamentu (eine bunte Mischung aus Spanisch, Englisch und Niederländisch) – mit meinen mittelmäßigen Spanischkenntnissen bin ich da wunderbar zurechtgekommen! Mit einer Fläche von knapp 300 km2 ist die Insel dreimal so groß wie Sylt- hat aber nur ein Drittel der Einwohnerzahl, das heißt auf der gesamten Insel leben so viele Menschen (ca. 19.000) wie in Alfeld/Leine… Du kannst Dir vorstellen, wie voll es in der Hauptstadt Kralendijk (was übersetzt Korallendeich bedeutet) wird, wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt und auf einen Schlag 5000 Touristen aussteigen! Wer das umgehen möchte, schaut online was geplant ist (zum Beispiel hier) und ob man heute nicht lieber einen großen Bogen um Kralendijk macht. Der Anblick dieser riesigen Schiffe vor dieser kleinen Insel ist aber schon einen Abstecher wert!

Nach einem wunderbaren Flug (KLM versteht es, die Flugzeit von etwa 9 Stunden angenehm zu gestalten) war ich direkt verliebt in den Flamingo International Airport – er ist klein und kuschelig und vor allem: er ist pink!!

Meine Mietwagenbuchung bei einem kleinen lokalen Anbieter hat geklappt, das Ferienappartement war noch schöner als die Fotos eh schon vermuten ließen und das Wetter war für mich mit 28° C und immer einem kleinen Wind ebenfalls perfekt.

Ich will Flamingos!

Ich konnte es kaum abwarten und bin direkt nach dem Einchecken in mein Appartement ins Auto gestiegen und um die Insel gefahren – ich wollte doch unbedingt einen Flamingo sehen und hatte nur 3 Wochen Zeit! Es dauerte keine 30 Minuten…

Mitten in der riesigen Salzseen-Landschaft, die fast ein Viertel der gesamten Inselfläche ausmacht, erschienen erst einzelne und später ganze Kolonien von Flamingos – es war ein Traum! Überhaupt hat mich die Tierwelt auf Bonaire fasziniert: freifliegende Papageien und Pelikane, in meinem Garten Kolibris und Leguane aller Größen, auf den Landstraßen darfst Du nicht zu schnell unterwegs sein, denn immer mal wieder steht ein Esel auf der Straße!

Unendliche Mangrovenwälder

Die Insel gilt als einer der weltbesten Tauch-Hotspots – tauchen ist nicht so meins, ich war aber immer wieder mit dem Schnorchel unterwegs und habe so einen kleinen Eindruck von der faszinierenden und scheinbar noch unberührten Unterwasserwelt bekommen. Mein großartigstes Erlebnis war jedoch eine kombinierte Kajak- und Schnorcheltour durch die Mangrovenwälder – diese Stille, diese Wildnis, diese faszinierenden Bäume, mit dem beeindruckenden Lebenswillen!

Bei der Restaurantwahl wollte ich mal auf Trip Advisor vertrauen und habe mir „Kite City“ ausgesucht: Meeresfrüchte, direkt am Meer – das wollte ich testen! Ich war dann ziemlich überrascht, dass es sich hier um einen Food Truck handelte… aber das Gesagte stimmte: es gab einheimischen sehr guten Fisch (Snapper und Mahi-Mahi) in einem Wrap und näher am Meer ging es kaum…

Überhaupt gab es sehr viele Food Trucks an den Stränden, die natürlich schon wegen ihrer Lage und der Preise überzeugten! Mein Liebling ist „King Kong“ mit klassischen und außergewöhnlichen Burgern (auch als vegetarische Variante!) und Blick über den kleinen aber wunderschönen Bachelor's Beach; quasi ein Burger mit Aussicht!

Einsame Strände

Die Strände auf Bonaire sind klein, einsam, unberührt – Sonnenliegen und Schirme suchst Du an den öffentlichen Stränden vergeblich. Dafür wirst Du hier einen Karibikstrand ganz für Dich alleine haben! Es gibt kleine puderzuckerweiße Strände wie den Bachelor´s Beach, wo Du eine klitzekleine Möglichkeit hast, halb unter den Steinen etwas im Schatten zu liegen:

Und es gibt Strände wie den Sorobon Beach, wo Du kilometerweit durch das flache Wasser laufen kannst – ideal zum windsurfen – mit Surfschule und Strandbar oder den Coco Beach, unweit der Hauptstadt, wo es für Inselverhältnisse lebhaft zugeht, mit Strandbar und Strandliegen.
Strand, das heißt auf Bonaire: im Wasser sein: tauchen, windsurfen, schnorcheln oder auf einem Segelboot oder am besten alles kombiniert!

Sundowner

Auf Bonaire habe ich ein neues Wort kennengelernt, das heißt, das Wort gab es natürlich schon vorher, es hatte sich nur vorher niemals derart mit Leben gefüllt: „Sundowner“. Die Sonnenuntergänge auf der Insel sind der Hammer – an einsamen Stränden wie hier am Pink Beach

genauso wie in Kralendijk, wo sich Einheimische und Urlauber gleichermaßen um die wenigen Plätze direkt am Wasser tummeln. Mein absoluter Lieblingsplatz für einen Sundowner ist Karel`s Beach Bar mit Weitblick über ein paar Segelboote bis zur kleinen unbewohnten Insel Klein Bonaire und mit chilliger Musik im Hintergrund und guten Cocktails….

Wann heißt es für Dich „Bon Bini“ – Herzlich Willkommen auf Bonaire?!?

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