Eine Woche in New York – 10 Highlights rund um den Big Apple [Teil 2]

Eine Woche in New York – 10 Highlights rund um den Big Apple [Teil 2]

Weiter geht es mit meinen Highlights für den ultimativen Städtetrip nach New York.

Reiseinspiration

6. Museen – MoMa & MET

Für einen Besuch im MoMa, Museum of Modern Art, in Manhattan, und dem MET, Metropolitan Museum of Art , direkt am Central Park, solltet ihr auf jeden Fall jeweils einen Tagesausflug einplanen – und habt dennoch erst einen Bruchteil der dort versammelten Schätze gesehen. Doch Durchhalten lohnt sich: Ihr werdet mit Kunstwerken von Matisse, Magritte, Dalí, Klimt, Klee, Picasso Rousseau und Van Gogh belohnt.

Das MET allein beherbergt über zwei Millionen Kunstwerke aus über 5000 Jahren Kunstgeschichte auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 16 Hektar. Was Kunst & Geschichte anbelangt, gibt es in diesem Museum nichts, was es nicht gibt. Als wir im Januar dort waren, hatte das MET ebenfalls eine aktuelle Ausstellung über die niederländische Kunst des 16. Jahrhunderts im Angebot.

Weniger bekannt, da etwas außerhalb gelegen, dafür aber ein echter Geheimtipp und eine architektonische Perle ist das MET Cloisters (zu dt. Kreuzgänge), mit Gartenanlangen und Ausblick direkt auf den Hudson River. Das Museum setzt sich, wie der Name schon sagt, aus importierten Kreuzgängen und antiken Kirchen zusammen, die aus Ländern wie Spanien, Frankreich, Portugal oder Italien erworben und hier wieder errichtet und aufeinander aufgebaut als großes Ganzes zusammengestellt wurden. Ein Paradies aus Kreuzgängen, eine Oase der Ruhe, einmalig auf der Welt. Im MET Breuer gab während unseres Besuches lediglich eine lohnenswerte Ausstellung über Julio Le Parc, einem Vertreter der Op-Art, die auf illusionistisch-dekorative Effekte ausgerichtet ist und mit geometrischen Abstraktionen und starken Farben spielt.

7. Vintage shoppen

Nirgends macht die Jagd nach verborgenen Schätzen mehr Spaß als in New York. Empfehlenswert ist Beacon’s closet (74 Guernsey St.), die Bedford Avenue in Brooklyn, die Lorimer Street in Brooklyn und der Shop The Urban Jungle (118 Knickerbocker Avenue), Teil der L-Train (die Metro, die durch Brooklyn fährt) Vintage-Stores.

8. Roosevelt Island Tram

Die Roosevelt Island Tram ist eine Schweizer Hochseilbahn mitten in New York, in der ihr einen fantastischen Ausblick über Manhattan, Roosevelt Island und den East River genießt – für wenig Geld, denn um die Seilbahn zu benutzten, genügt die Metrocard, mit der ihr sonst auch regulär für 2,75 Dollar die Fahrt in der New Yorker Metro fahrt. Die Seilbahn erinnert optisch an die Gondeln, die man aus dem Skiurlaub kennt. Nach zwei, drei Mal Seilbahn fahren, könnt ihr einen Spaziergang auf Roosevelt Island unternehmen. Die Insel, gelegen zwischen Manhattan und Queens, wurde früher wegen ihrer isolierten Lage als Schutzort genutzt. Natürlich verbindet auch diese Insel wieder eine fotogene Brücke, die Roosevelt Island Bridge.

9. Vinyl-Platten & Prints ergattern

Wohin als Vinyl-Liebhaber oder Grafikdesigner? Die besten Läden, um stundenlang zwischen alten und neuen Platten zu versinken ist der A1 Record Shop (439 E 6th Street) im East Village. Breite Auswahl an Genres, viele Klassiker, viel Jazz, viel Soul – und alle Zeit der Welt, um in die liebsten Platten erstmalig ausgiebig reinzuhören. Wer neuere Hits sucht, macht Halt beim Turntable Lab (84 E 10th Street) und kann sich in einem Atemzug mit Schallplatten, Film-Soundtracks und dem dazugehörigen Equipment eindecken. Eine Oase für Drucke, Grafiken, Design und Typografie, aber auch für Kunstbücher- und Zeitschriften und coole Fanzines ist Printed matter, ein Non-Profit-Buchladen in der 231 11th Avenue.

10. Graffiti und Streetart in New York

New York ist eine Hochburg für Grafftis und Straßenkunst: auf der Highline, in Brooklyn auf der Bushwick und Flushing Avenue, rund um die Moore Street und Morgan Avenue und auch im East Village. Besonders begeistert waren wir von den Arbeiten des Künstlers Eduardo Kobra, aber auch dem riesige Notorious B.I.G.-Denkmal in der 1091 Bedford Avenue in Bed-Stuy, wo der Rapper aufgewachsen ist, gebührt Respekt.

Wer Hip-Hop liebt, wird sich in Brooklyn kaum sattsehen können: Die Wände und Mauern erzählen die Geschichte der Anfänge des Hip-Hops und all die Legenden, die New York hervorgebracht hat: Biggie, Jay-Z, Nas bis hin zu den Flatbush Zombies.

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